Ausstellungen

Urbane Räume in der Fotografie

Fotoausstellung von Studierenden der Hochschule Hannover

Eine Fotoausstellung über den Wandel urbaner Räume von Studierenden der Hochschule Hannover im Rahmen des Hamburger Architektur-Sommers 2012.

30 Fotografie-Studierende wählten mit ihren individuellen Herangehensweisen die Topografie urbaner Orte und die Lebensbedingungen im städtischen Raum als Ausgangspunkt ihrer fotografischen Recherchen und Dokumentationen. Die kulturreich Galerie stellt eine Auswahl der entstandenen Fotografien vom 30. Juni bis zum 24. Juli 2012 der Öffentlichkeit vor.

Immer größere Teile der Weltbevölkerung leben in Städten. Dies hat zu einem signifikanten Wandel von Stadträumen und den Lebensbedingungen in Städten geführt. Die kritische Auseinandersetzung mit urbanen Räumen, deren Wandel und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft sind Ausgangspunkt der fotografischen Arbeiten von 30 Studierenden des Studiengangs "Fotojournalismus und Dokumentarfotografie" der Hochschule Hannover. Die Frage nach dem Wandel urbaner Räume wird dabei in ganz individuellen Herangehensweisen beantwortet. So beleuchten die Fotografien das Leben in Megacities wie der Sieben-Millionen-Stadt Lahore oder die demografischen Veränderungen in Ostdeutschland, ebenso wie das Phänomen der urbanen Peripherie am Beispiel italienischer Vorstädte. Aber auch die Künstlichkeit der Natur im städtischen Raum oder die ganz persönliche Auseinandersetzung mit dem Ort der eigenen Kindheit werden zum Thema.

»Von der Megacity bis zum aus dem Boden gestampften Tourismusparadies – die Ausstellung zeigt, dass in urbanen Räumen mehr und mehr das Spezifische unserer Kulturen und die Bedingtheiten menschlichen Lebens sichtbar und manifest werden. Damit waren die „Urbanen Räume“ ein idealer Ausgangspunkt für uns, die unterschiedlichen Ausdrucksformen des Mediums Fotografie auszuloten und seinen spezifischen Zugang zur Wirklichkeit zu reflektieren«, sagt V.-Prof. Karen Fromm, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Raimund Zakowski die studentischen Arbeiten betreut hat.

Der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie sieht seinen Schwerpunkt in der wirklichkeitsbezogenen Fotografie. Darunter wird die journalistische und dokumentarische, fotografische Auseinandersetzung mit der Außenwelt verstanden, ausgehend von der situativen und örtlichen Realität. Der Studiengang "Fotojournalismus und Dokumentarfotografie" ist zusammen mit der Fotojournalistenorganisation FreeLens Veranstalter des zweijährig stattfindenden Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus, das vom 13. bis zum 17. Juni 2012 im Design-Center und in mehreren Pavillons auf dem Expo-Gelände in Hannover zum dritten Mal stattfindet (www.fotofestival-hannover.de).

Ausstellungsdauer: 30.06 – 24.07.2012
Ausstellungseröffnung: 29.06.2012, 19 Uhr

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