Künstler

Horst Güntheroth

Hinterm Horizon gehts weiter

Strahlende Sonnen, gigantische Galaxien, wabernde Materiewolken - das Universum ist voll von Objekten mit einmaliger, chaotischer Schönheit. Sie inspirieren Horst Güntheroth zu seinen abstrakten Kunstwerken: rätselhaften Bildern in Acryl auf Leinwand.

Güntheroth lässt sich anstoßen durch Aufnahmen von Weltraum-Teleskopen. Instrumente, mit denen Astrophysiker tief in die Weiten des Universums vordringen. Sie liefern Einblicke in Raum und Zeit, in Dimensionen, die jegliche menschliche Vorstellungskraft sprengen. Diese Bilder berühren uns, denn sie werfen elementare Fragen auf: Wie groß ist die Welt, durch die wir auf einem Staubkorn namens „Erde“ rasen? Wie ist diese Welt entstanden? Und welche Rolle spielen wir darin, die wir Kinder des Kosmos und nur Augenblicksereignisse im All sind?

Güntheroth lässt sich anregen von dem dramatischen Schauspiel am Firmament, verändert und verfremdet. So fehlt in seinen Bildern beispielsweise immer das Lametta-Glitzern funkelnder Sterne, die sofort verraten würden, um was es geht. Denn der Betrachter soll eigentlich gar nicht wissen, dass sich Ähnliches in den Weiten des Weltalls abspielt. Aber er soll etwas spüren vom Großartigen, von der Faszination des Universums, der Geburtsstätte aller Materie und allen Seins. Der größte Künstler eben ist der Kosmos.

Güntheroth versteht etwas von der Sache: Er ist nicht nur Maler sondern hat Physik studiert und in Quantenmechanik promoviert.

 

Vita

Lebt und arbeitet in Hamburg

Ausgezeichnet mit mehreren Preisen

Autor zahlreicher Artikel, Serien und von Büchern

Arbeitet als Reporter beim Magazin „stern“ im Ressort „Wissenschaft und Medizin“

Autodidaktisches Mal-Studium

studierte Mathematik, Physik und Philosophie an der Philipps-Universität in Marburg und promovierte in theoretischer Physik (Quantenmechanik) an der Uni Osnabrück

geboren in Eschwege/Nordhessen

 

Einzelausstellungen (Auswahl):

2015
Altonale Kunstherbst, Hamburg-Altona
Affordable Art Fair, Internationale Kunstmesse, Hamburg-Messe (als Künstler der Galerie Nimmesgern, Starnberg)

2014
„Magic Milky Way", Marziart Internationale Galerie, Hamburg-Eppendorf
Nissis Kunstkantine, Hamburg-Hafencity

2013
„Space Oddity“, Projekthaus, Hamburg-Ottensen Werkschau

2011
„Jenseits von Erden“, Kanzlei Bernzen Sonntag, Hamburg-Innenstadt

2008
„Hinterm Horizont geht’s weiter“, kulturreich Galerie, Hamburg

2004
"Cromatös“, der kamin, Hamburg